![]() |
![]() |
|
Fördervereins-Treffen 2024„Gut wieder hier zu sein“
Und gut zu sehen, wie sich die Jugendbildungsstätte des Niedersächsischen Turnerbundes entwickelt hat. So empfanden es die Teilnehmenden am Fördervereins-Treffen 2024 auf Baltrum, das mit dem Lied von Hannes Wader „Gut wieder hier zu sein“ eröffnet wurde. Der Verein hat aktuell 311 Mitglieder, von denen fast ein Drittel die Gelegenheit wahrnahm, das Zielobjekt der Förderungen zu besuchen. Immerhin ca. 6000 € kamen im letzten Jahr allein durch Spenden zustande. Daneben gab es tatkräftige ehrenamtliche Unterstützung bei diversen Handwerksarbeiten. Jugendlichen wichtige soziale Kompetenzen durch gruppenpädagogische Erlebnisse zu vermitteln ist Kern der Arbeit im Camp. Das geschieht durch junge Teams, die bei der Turnerjugend qualifiziert werden und schon aufgrund ihrer Jugend dichter an der Zielgruppe sind als die „Oldies“. Diese haben in der Regel selbst als Jugendliche Projekte und Lehrgänge in der Bildungsstätte oder dem angegliederten Camp durchlaufen. Das führte zu dem Wunsch, die dortige Arbeit zu unterstützen. Aktiv ein Kinderzeltlager betreuen, das können die meisten Oldies. Aber wenn sie das tun würden, würden jüngere Kräfte nicht nachrutschen können. Auch wäre die Gefahr der Verkrustung sehr groß.
Also: der Förderverein hilft aus der „zweiten Reihe“. Ohne sich in inhaltliche Beschlüsse des Jugendverbandes einzumischen. Konkret heißt das, außer Arbeitskraft bei der Erhaltung der Anlagen einzusetzen, Geldmittel einzuwerben und zur Verfügung zu stellen. So konnten zum Beispiel Klettergerüste, Spielgeräte, Fahrräder und Baumaterialien angeschafft werden. Neue Wünsche zur Anschaffung sind eine Plane für die Pausenbank der Küche, eine Ladestation für Handys, ein Wasserkocher und zwei Tische für die Abwaschlaube des Zeltplatzes. Und so wird auch die Wichtigkeit eines Fördervereins deutlich, denn es ist eine große Entlastung für die ehrenamtlichen Lehrgangs- und Zeltlager-Teams, dass ihnen hier der Rücken freigehalten wird. Eine wichtige Rolle spielt natürlich auch die Leiterin der Bildungsstätte Tina Weßling, die zusammen mit dem Arbeitskreis Baltrum eine zentrale Stellung hat. Ihr Bericht wurde von Uli Meinert verlesen, da sie selbst nicht anwesend sein konnte. Mit einem lachenden Auge schaut Tina in diesem Jahr auf 14 Jahre Leitungsverantwortung zurück. Ein weiter Bereich der Koordination zwischen und mit vielen Beteiligten: Belegungsmanagement, Liegenschaftsverwaltung, Lehrgangskoordination, Baumaßnahmen – alles will miteinander abgestimmt sein. So ging ein Dank des Fördervereins mit herzlichen Grüßen an Tina und das gesamte Baltrum-Team. Dank ging auch an Margret Tobiassen, die immer eine große Stütze war. Ihre Tätigkeitsbereiche werden nun von Iris Busch und Daniela Freesemann wahrgenommen und gut umgesetzt. Wahlen standen nicht an, die Kasse war geprüft und für ordentlich befunden, der Vorstand wurde entlastet. Anträge lagen nicht vor. So war die Mitgliederversammlung nach etwas mehr als einer Stunde beendet und der Tag fand mit Grillen, Klönen und Singen einen gemütlichen Abschluss. Es war gut, wieder hier zu sein. Udo Wesche
Mehr zum Förderverein – zurück zur Startseite.
|
||||||||||||||||||||